Radfahren im Oberbergischen wird erheblich attraktiver

Mit 1.300 zusätzlichen Wegweisern, Hinweisschildern und Knotenpunkttafeln hat der Oberbergische Kreis sein Radwegenetz neu ausgestattet. Als Mitglied der "RadRegionRheinland" bietet Oberberg jetzt attraktive Fahrradrouten über insgesamt 700 Kilometer Länge.

Oberbergischer Kreis. Der Oberbergische Kreis ist wichtiger Teil der "RadRegionRheinland". Seit 2006 hat sich der Oberbergische Kreis aktiv eingebracht, um die Attraktivität der Region - auch für nach Erholung suchende Radfahrer- deutlich zu verbessern. "Dies ist auch ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung, wie die Ausweisung und Wegweisung der Premium Wanderwege, die im Oberbergischen sehr gut angenommen werden“, stellt Landrat Hagen Jobi fest. Zur "RadRegionRheinland" gehören der Rheinisch-Bergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis, der Rhein-Erft-Kreis, der Rhein-Kreis-Neuss und die Städte Köln, Bonn und Leverkusen.

„Mit der Regionale 2010 bot sich die Gelegenheit für eine landesseitige Förderung des Projektes "RadRegionRheinland". Das rheinlandweite Netz baut auf dem Radverkehrsnetz NRW auf, erweitert und optimiert es", erklärt Hagen Jobi. Das gesamte Wegenetz ist weit über 3.000 Kilometer lang, etwa 700 Kilometer führen durch das Oberbergische. Damit sich Radfahrer hier leichter zurecht finden, wurden kürzlich rund 1.300 Wegweiser, Hinweisschilder und Knotenpunkttafeln am Wegrand aufgestellt. Sie führen über landschaftlich attraktive und möglichst sichere Routen. Wenn durchführbar, verlaufen die Strecken getrennt vom motorisierten Verkehr.

"Ich freue mich über die derzeit schon positive Resonanz der Radler. Sie loben die deutlich verbesserte Radwegeführung im Oberbergischen Kreis, deren praktische Umsetzung jetzt abgeschlossen wurde“, sagt Jobi. Hinweisschilder informieren nun über Orts- und Entfernungsangaben. An Stellen, wo mehrere Radrouten aufeinandertreffen, geben „Knotenpunkttafeln“ mit einer Umgebungskarte eine weitere Orientierungshilfe. „Wir haben an 88 Knotenpunkten im Oberbergischen Kreis Tafeln aufgestellt“, sagt Landrat Hagen Jobi.

An etwa 850 Standorten wurden rund 1.300 Schilder und Tafeln in Oberberg aufgestellt. Bei einer Überprüfung vor wenigen Tagen wurden noch Mängel erfasst. Auch aufmerksame Bürger haben auf Fehler und Nachbearbeitungsbedarf hingewiesen. Der Landrat bittet um Verständnis dafür, dass die Verbesserungen einige Zeit in Anspruch nehmen werden: „Ich stelle mit Freude fest, dass in Oberberg - trotz der Flächengröße des Kreises - im Verhältnis zu den anderen beteiligten Regionen, die wenigsten Mängel und Fehler zu beseitigen sind. Dennoch werden die Nacharbeiten eine Weile dauern, weil die ausführende Firma auch in den anderen Kreisen und Städten Mängellisten abarbeiten muss. Das neue Knotenpunktsystem ist ein Meilenstein für das Bergische Fahrradland."


Zurück